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Trierer Dom mit Liebfrauen vor blauem Himmel
Trierer Dom mit Liebfrauen vor blauem Himmel
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Trierer Dom mit Liebfrauen vor blauem Himmel
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Trierer Dom

Information

Patronatsfest der Hl. Helena am 18. August

Helenareliquiar | Büste der Heiligen Helena mit Kreuz und drei Nägeln

Die Hl. Helena ist die Patronin des Trierer Doms. Sie war die Mutter des Kaisers Konstantin, lebte von ca. 248 bis 330 n. Chr. Der Überlieferung nach fand sie das Kreuz Christi und brachte von einer Pilgerreise ins Heilige Land u. a. das Gewand Christi und Kreuzesnägel mit nach Trier. Das Gewand Christi, der Hl. Rock, wird in Trier seit dem 16. Jahrhundert in der Heilig-Rock-Kapelle im Osten des Domes aufbewahrt. Als der Kaiser den Regierungssitz von Trier nach Konstantinopel verlegte, wurde den Christen der Spätantike das Areal des Kaiserpalastes zum Kirchenbau überlassen. Noch heute wird der älteste Bauabschnitt des Domes, der „Quadratbau“ von den Trierern als das „Haus der Hl. Helena“ bezeichnet. In der Ostkrypta des Trierer Domes wird in einem kostbaren Schrein, der dem Quadratbau nachempfunden ist, das Haupt der Heiligen aufbewahrt und verehrt.

Nur an einem einzigen Tag im Jahr, dem 18. August, wird dieser Schrein nach einem Festgottesdienst geöffnet und abends wieder verschlossen. In über 20 Kunstwerken im Trierer Dom ist die Hl. Helena abgebildet. Die größte Glocke im Dom ist nach ihr benannt und wird am 17. August um 18 Uhr und am 18. August einzeln geläutet – ansonsten als Totenglocke nur beim Tod von Papst, Bischöfen, Priestern des Domes und besonderen Trauergottesdiensten.

Wichtiger Hinweis

Wegen eines technischen Defekts der Beleuchtung im spätantiken Gräberfeld unter St. Maximin wird dort voraussichtlich bis zum 2. Oktober keine Führung möglich sein.

Öffnungszeiten Dom

April bis Oktober:
täglich von 6:30 Uhr bis 18 Uhr

November bis März
täglich von 6:30 Uhr bis 17:30 Uhr

Keine Besichtigung während der Gottesdienstzeiten!

Gottesdienste im Dom

Veranstaltungen

Führung am Tag des offenen Denkmals im Trierer Dom | 13. September

Westchor mit Seligenfiguren in den Nischen

Auch der Trierer Dom nimmt als UNESCO-Welterbe und Denkmal von herausragender Bedeutung an diesem Tag teil. Um 13:00 Uhr und um 14:00 Uhr laden Domführerin Christiane Braun M. A. und die Dom-Information zum kostenfreien Rundgang durch den Dom ein. Die Bedeutung des Trierer Doms liegt in seiner 1700-jährigen Geschichte als älteste Bischofskirche Deutschlands, deren baulicher Kern bis in die Spätantike zurückgeht. Während an vielen Orten Kirchenumgestaltungen mit dem Verlust älterer Bausubstanz verbunden waren, zeigt sich beim Trierer Dom ein anderer Umgang mit dem baulichen Erbe. Der Dom ist geprägt von einer Mischung aus Bewahrung und Veränderung, sowohl in der Architektur als auch in der Innenausstattung. Der einstündige Rundgang zeigt auf, wie Wandel und Kontinuität im Trierer Dom miteinander im Einklang stehen und alle Stile der europäischen Kunstgeschichte von der Spätantike bis zur Gegenwart in ihm auffindbar sind.

Die einstündigen Führungen sind kostenfrei. Eine verbindliche Anmeldung bis Donnerstag, 10. September, ist auf-grund der maximal 20 Teilnehmenden erforderlich unter info@dominformation.de oder unter Telefon 0651- 9 790 79-0.

Service